Schnabel Artur: SONATE (1931)
Der berühmte Pianist Artur Schnabel (1882-1951) war auch ein überaus bedeutender Komponist mit einem modernen Individualstil, der von kompetenten zeitgenässischen Musikern und Kritikern überaus geschätzt wurde. Die vorliegende Violinsonate komponierte Schnabel 1919 für seinen langjährigen Freund und Kollegen Carl Flesch, der sie 1920 in Berlin uraufführen sollte. Flesch stand dem fünfsätzigen Werk mit einer Spieldauer von annähernd 45 Minuten eher kritisch gegenüber. Das Werk zählt aber zu jenen bedeutenden Kompositionen, mit denen Schnabel eine Transformation vom tonalen zu frei atonal denkenden Komponisten vollzog. Maßgeblich wurde Schnabel von Arnold Schönberg motiviert, seinen kompositorischen Ansatz neu auszurichten. Lange Zeit wurde das Werk auch aufgrund seines spieltechnischen Anspruchs ignoriert, es findet heute aber schönerweise im Zuge einer neu aufkommenden Schnabel-Rezeption wieder mehr Bedeutung.
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