Vorliegend hier das KONZERT A-MOLL OP 102 für Violine, Violoncello und Orchester von Johannes Brahms (1833-1897).
Dieses Werk entstand 1887 und ist dem Cellisten Robert Hausmann gewidmet. Formal greift es auf das „barocke Doppelkonzert“ bzw. die klassische „Sinfonia concertante“ zurück und erweist sich als ein „später Brahms“ durch und durch: Das eröffnende, monumental wirkende „Allegro“ zeigt mustergültig Brahms‘ ökonomisch vortrefflich betriebene, dichte motivisch-thematischer Ausarbeitung des musikalischen Materials, der langsame Mittelsatz „Andante“ gleicht atmosphärisch einem zauberhaft anmutenden Idyll, bei dem die beiden Soloinstrumente ihre weit gespannten Melodiebögen im Zusammenspiel mit dem satt färbenden, aber warmen Orchesterklang auszusingen vermögen. Das „Vivace non troppo“ schließlich, ein belebter Rondo-Satz von mitunter stark ungarischem Kolorit, kehrt bewusst instrumental-virtuose Züge nach außen.
Die hier betreffende Ausgabe vom Label „Music Minus One“ bietet das Konzert als multifunktionales „Play along“ an, die beigefügten Audio-CD’s, bzw. alternativ das zur Verfügung gestellte Online-Material ermöglicht dem Solisten, in diesem Fall dem Cellisten bzw. der Cellistin, die Solostimme zusammen mit Orchester, aber ohne Violine, oder aber alleine mit Orchester zu spielen. Zudem gibt es eine Einspielung in voller Besetzung. Eine im Tempo reduzierte Fassung „minus Cello“ zum Üben ist außerdem verfügbar.
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