Antonin Dvořák (1841-1904) schrieb seine SONATE F-DUR OP 57 für Violine und Klavier 1880.
Es handelt sich dabei um einen bedeutenden Beitrag zur Klavierkammermusik in dieser Besetzung.
3 Sätze liegen dem formal groß angelegten Werk zugrunde: Allegro ma non troppo - Poco Sostenuto (A-Dur) - Allegro molto.
Zu Anfang steht ein in der motivisch-thematischen Arbeit sehr kontrastreich und differenziert ausgearbeiteter großer Sonatensatz, gefolgt von einem klanglich höchst inspirierten und rhythmisch beweglichen langsamen Satz in 3-teilgenommen Liedform. Der Finalsatz, ein frei gestaltetes Sonatensatz-Rondo, ist von tänzerischer Spielfreude durchdrungen.
In Dvořáks F-Dur-Sonate ist die Nähe zu Brahms unüberhörbar.
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