Der Norweger Johan Severin Svendsen (1840-1911), seines Zeichens Geiger, Dirigent und Komponist, hat fast ausschließlich Werke für Orchester und Kammermusik für Streicher geschrieben.
Die ROMANZE G-DUR OP 26 für Violine und Orchester ragt dabei als ein Werk von bleibender Wertschätzung bis in die heutige Zeit heraus. Entstanden ist dieses Konzertstück im Herbst 1881 und erschien sogleich sowohl in der Fassung mit Orchester als auch in einer vom Komponisten mit Klavierbegleitung eingerichteten Version.
Es handelt sich dabei um ein in Charakter und Ausdruck sehr abwechslungsreich angelegtes Werk von reizvoller, eingängiger Melodik: Ein von heller Klangfarbe und weiten Melodiebögen durchdrungenes ‚Andante‘ (G-Dur) wird zunächst von einem ‚Più mosso‘ (g-Moll) abgelöst, das mit dramatischeren Akzenten etwas vorwärts drängt, aber auch langsamere Abschnitte (‚Tempo primo ben tranquillo‘ und ‚Lento molto‘) beinhaltet, bevor mit dem beschließenden ‚Tempo primo‘ wieder die anfängliche Hauptthematik klanglich in Erscheinung tritt.
Tomislav Butorac hat eine neu revidierte Ausgabe der Romanze in der Fassung für Violine und Klavier herausgebracht.
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