Carl Herrmann hat beim Verlag ‚Peters‘ den Band 3 SONATINEN OP 137 (op. posth.) für Violine und Klavier von Franz Schubert (1797-1828) herausgebracht.
Es handelt sich dabei um jene im Frühjahr 1816 vom 19-jährigen Schubert verfassten Duo-Sonaten, die dieser selbst als „Drei Sonaten für’s Pianoforte mit Begleitung einer Violine“ betitelte. Schubert greift damit auf eine Bezeichnung zurück, die Wolfgang Amadeus Mozart für seine Violinsonaten verwendete – man könnte hier also von einem „historisierenden Rückgriff auf das Vorbild Mozart“ (Reclams Kammermusikführer) sprechen. Und auch in stilistischer Hinsicht scheint die Mozartnähe ein besonderes Charakteristikum des Schubertschen Op. 137 zu sein: Speziell das eröffnende Werk, die Sonate D-Dur D 384, nimmt in der den Eröffnungssatz prägenden Hauptthematik sogar direkten Bezug auf Mozarts e-Moll-Werk KV 304.
Die Bezeichnung ‚Sonatinen‘ indes geht auf den Verleger Diabelli zurück und ist wohl der etwas einfacheren Faktur geschuldet, die sie im Vergleich zu den Klaviersonaten dieser Zeit oder aber zur 1817 weitaus anspruchsvolleren A-Dur-Violinsonate (op. posth. 162, D 574) aufzuweisen haben.
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