Bei Giuseppe Verdis (1813-1901) einzigem Werk innerhalb der Gattung ‚Streichquartett‘, dem 1873 entstandenen QUARTETT E-MOLL für 2 Violinen, Viola und Violoncello, handelt es sich geradezu um ein „Meisterstück“, dass sich in Anlehnung an die klassische Tradition Mozarts, Haydns und Beethovens in seiner viersätzigen Anlage als eine aus den Bedürfnissen und Möglichkeiten der einzelnen Instrumente heraus sehr klar strukturierte, überaus kontrastreich ausgestaltete Streicher-Kammermusik erweist.
Die einzelnen Sätze lauten: Allegro – Andantino – Prestissimo – Scherzo-Fuga: Allegro aasai mosso-Poco più presto.
Verdi schrieb das Stück gewissermaßen „nebenbei zum Vergnügen“, gedachte es zunächst auch gar nicht zu veröffentlichen, da es sich seiner Meinung nach nur um eine „Studie“ handele.
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