In der beim Verlag ‚Peters‘ erschienenen Ausgabe von Simon Rowland Jones liegt hier Joseph Haydns im Jahr 1781 entstandene Serie der 6 QUARTETTE OP 33 HOB 3/37-42 (RUSSISCHE QUARTETTE) vor.
Zu ihrem Beinamen gelangten sie im Zusammenhang mit einer entsprechenden Widmung der „ersten Wiener Gesamtausgabe“: „Dédiés au gran Duc de Russie“. Der Großfürst und spätere Zar Paul der I. von Russland ist hier gemeint.
Mit diesen „Russischen Quartetten“ sieht man sich einer Werkgruppe mit Schlüsselfunktion gegenüber, die den bisherigen Entwicklungsgang im Quartettschaffen des Komponisten (Streichquartette op. 9 [um 1768-70], op. 17 [1771], sowie op. 20 [1772, „Sonnenquartette“] weit überflügelt: „…der Kopfsatz, immer ein Sonatensatz, als Träger der geistvollen und kunstreichen thematischen Arbeit; das Scherzo als Stilisierung der vitalen Tanzsphäre und zugleich als bevorzugtes Experimentierfeld asymmetrischer Periodik (als eines Elements dieser Stilisierung); der langsame Satz als Affektzentrum; das Finale, in dem vitaler Humor und musikantisches Temperament, aber auch der aufklärerische „Witz“, die Belustigung des Verstandes herrschen“ (Reclams Kammermusikführer).
Die einzelnen Streichquartette tragen zum Teil Titel, die sie berühmt gemacht haben, so zum Beispiel das Quartett Nr. 2 in Es-Dur Hob. 3/38 („Der Scherz“) oder aber das Quartett Nr. 3 in C-Dur Hob. 3/39 („Der Vogel“).
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