Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) hat in seinen späteren Wiener Jahren unter anderem 3 selbständige Klavier-Rondos geschrieben: Rondo D-Dur KV 485, E-Dur KV 494 (beide entstanden 1786) und a-Moll KV 511 (1787).
Geradezu als meisterhafter Satz zeigt sich das zuletzt genannte Stück, denn hier wird die das Thema durchziehende aufwärts gerichtete chromatische Linie (a'-b'-h'-c''-cis"-d"-dis"-e") im Sinne eines als „übergeordnet“ zu verstehenden musikalischen (thematischen) Materials im Verlauf des Satzes verschiedentlich verarbeitet, findet sich beispielsweise in Seitengedanken und Zwischenteilen in unterschiedlichen Facetten wieder. Auf Grundlage dieses thematischen Gerüsts entwickelt Mozart ein in höchstem Maße überzeugendes musikalisches Ganzes, das tragische, dramatische und lyrische Elemente verbindet.
István Koloss hat das RONDO A-MOLL KV 511 für Orgel bearbeitet und bietet damit eine willkommene Erweiterung des Mozart-Orgel-Repertoires.
Aus dem Vorwort zur Ausgabe heißt es: „Die Faktur des Satzes erlaubt in hervorragender Weise eine Adaption für die Orgel, zumal deren Möglichkeit einer simultanen Darstellung dreier Klangebenen dem Werk sehr entgegenkommt.“ (István Koloss).
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