Zu den wichtigsten Komponisten der französischen Spätromantik ist zweifelsohne auch Paul Marie Théodore Vincent d'Indy (1851-1931) zu zählen, der neben Opern, Kammermusik, Klavier- und Orgelwerken insbesondere auch zahlreiche sinfonische Werke verfasst hat, neben ‚sinfonischen Dichtungen‘ im Stile Franz Liszts auch zwei eigentliche ‚Sinfonien‘, die aber mitunter als „gattungsüberschreitend“ zwischen absoluter und Programmmusik zu verstehen sind.
Vorliegend hier nun die SINFONIE OP 25, die 1886 in Faugs entstand und deren Titel genaugenommen ‚Symphonie sur un chant montagnard francais‘ / ‚Symphonie cévenole‘ lautet sowie besetzt ist für Orchester und Klavier.
Dem in 3 Sätze gefassten Werk liegt als thematischer Kern ein Berglied zugrunde, das d’Indy einst auf seinem Landsitz Faugs in den südfranzösischen Cévennes hörte.
Als sehr bemerkenswert ist der überaus anspruchsvoll und in seinen Dimensionen gegenüber dem restlichen Orchestersatz beherrschende Klavierpart zu erachten.
Die 3 Sätze lauten: Assez lent – Assez modéré – Animé.
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