Joseph Haydns SINFONIE 40 F-DUR HOB 1/40 entstand im Jahr 1763 als der Komponist Vizekapellmeister am Fürstenhof der Familie Esterházy war.
4 Sätze liegen diesem recht originell wirkenden Werk zugrunde: Allegro – Andante più tosto Allegretto (B-Dur) – Menuet – Fuga: Allegro.
Insbesondere der nur für Streicher zweistimmig gehaltene langsame Satz und das fugierend durchgearbeitete Finale werden als Besonderheiten dieser F-Dur-Sinfonie herausgestellt.
Der Musikwissenschaftler Wolfgang Marggraf beispielsweise bewertet den 4. Satz wie folgt: „In Sinfonie 40 ist der letzte Satz ausdrücklich „Finale-Fuga“ überschrieben. Zu verstehen ist diese Betitelung wohl als Hinweis auf die sehr intensive kontrapunktische Durchformung des Satzes, denn um eine regelrechte Fuge handelt es sich keineswegs. Das sehr ausgedehnte, aus zwei gegensätzlichen Motiven bestehende Thema wird nur zu Beginn über einer Gegenstimme in den Bässen in mehreren Stimmen exponiert. Im weiteren Verlauf des Satzes erscheint es stets in starker Verkürzung, ohne regulär beantwortet zu werden.“ (Marggraf, W. – Die Sinfonien Haydns).
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