Joseph Haydns SINFONIE 32 C-DUR HOB 1/32 gehört in eine Gruppe sehr früher Sinfonien des „viersätzigen Normaltyps“ (Wolfgang Marggraf), die alle in der Tonart C-Dur stehen und außerdem in der Orchesterbesetzung um 2 Trompeten und Pauken erweitert sind. Außer Nr. 32 sind dies außerdem: Nr. 20, Nr. 33 und Nr. 37.
Entstanden ist Nr. 32 ca. 1759-1761, zu einer Zeit, als Haydn noch in Diensten des Grafen Morzin stand.
Die Satzfolge lautet: Allegro molto – Menuet – Adagio ma non troppo (F-Dur) – Presto.
Während der Kopfsatz durch seinen eher festlichen Charakter hervortritt, erscheint der Schlusssatz als leichtfüßig dahinfahrendes „Kehraus“-Finale.
Der nur mit Streichern besetzte langsame Satz (in dieser Sinfonie an 3. Stelle!) überzeugt durch seine kammermusikalische Atmosphäre und Kantabilität.
Der Menuett-Satz (in dieser Sinfonie an 2. Stelle) hat betont höfischen Charakter und bringt mit dem C-Moll-Trio in reiner Streicherbesetzung einen deutlichen Kontrast zum Hauptteil.
Haben Sie Fragen? Wir antworten Ihnen gern via WhatsApp. Und das geht so:
Bitte berücksichtigen Sie auch unsere Datenschutzhinweise zur WhatsApp-Nutzung.
Ihre Meinung oder Fragen zum Artikel DM 232-PSINFONIE 32 C-DUR HOB 1/32 .
31.05.2026 'Warum aktives Musizieren für uns wichtig bleibt'
12.05.2026 'Choral, Groove und Gänsehaut'
28.04.2026 'BrassBrothers-Konzert in Detmold:'