Vorliegend hier als Studienpartitur aus Reihen des bei der ‚Musikproduktion Höflich‘ erscheinenden Reihe ‚Repertoire Explorer‘ Albéric Magnards SINFONIE 3 B-MOLL OP 11, die in den Jahren 1895-96 entstand und das dritte von insgesamt vier Beiträgen des Komponisten zu dieser Gattung darstellt: Bereits 1889/90 und 1893 entstanden (noch unter Anleitung seines Lehrers Vincent d’Indys) die ersten beiden Sinfonien in c-Moll op. 4 und E-Dur op. 6, die Sinfonie Nr. 4 in cis-Moll stammt aus dem Jahr 1913.
Magnard wird heute als einer der herausragenden Sinfoniker Frankreichs um die Jahrhundertwende, also der Zeit des ‚Fin de Siècle‘, gesehen.
Die Sinfonik des Franzosen, die teilweise auf Gustav Mahler vorausweist, folgt stilistisch im Wesentlichen seinen unmittelbaren Zeitgenossen César Franck und Gabriel Fauré, beispielsweise ist die Handhabung der zyklischen Form von Franck übernommen.
Die Sätze der hier betreffenden, klanglich beeindruckenden b-Moll-Sinfonie lauten: I. Introduction et Ouverture – II. Danses. Très vif – III. Pastorale. Modéré - Animé - Tempo I – IV. Final. Vif.
Am 14. Mai 1899 wurde das Werk unter der Leitung Magnards in Paris uraufgeführt.
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