Gegenüber dem „Erstling“ (Sinfonie 1 C-Dur, 1862-67, endgültig fertiggestellt 1897) wirkt Milij Balakirews SINFONIE 2 D-MOLL, die in den Jahren 1907-08 entstand und am 10. April 1909 zu ihrer Uraufführung gelangte, souveräner in der formal-inhaltlichen Ausgestaltung, insbesondere was die sinnhafte Verschmelzung der bis dato „noch miteinander ringenden Prinzipien des Sinfonischen und des Folkloristischen“ (‚Reclams Konzertführer‘) anbetrifft.
Die Aufeinanderfolge der 4 zugrundeliegenden Sätze folgt im Wesentlichen dem klassischen sinfonischen Prinzip: I. Allegro ma non troppo - Poco più animato – II. Scherzo (alla cosacca). Allegro non troppo, ma con fuoco ed energico – III. Romanza. Andante – IV. Finale. Tempo di polacca - Poco più mosso. Großes handwerkliches Können und eine überzeugende, kontrastreiche Ausgestaltung der musikalischen Themen zeichnet diese D-Moll-Sinfonie aus.
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