Wird man sich darüber bewusst, dass die Entstehung der C-Moll-Sinfonie op. 68 dem Komponisten Johannes Brahms einen knapp 14 Jahre dauernden Prozess abverlangte, bei dem im Wesentlichen das „Ringen“ um die Form des „nach-beethovenschen“ Typus im Mittelpunkt stand, so wirkt die SINFONIE 2 D-DUR OP 73 geradezu „gelöst“: „…, so führt die 2. Symphonie gleichsam als Riposte und Resultat jenes bestandenen Kampfes den Zustand der Entspanntheit, des Zu-sich-selbst-Kommens und die zufriedene Bewußtheit des eigenen Weges vor Augen“ (Christian M. Schmidt).
Brahms schrieb das Werk im Sommer und Herbst 1877 in Pörtschach am Wörthersee und in Lichtenthal bei Baden-Baden.
Zur Uraufführung des Werkes kam es dann am 30. Dezember 1877 in Wien unter der Leitung von Hans Richter.
Vorliegend hier aus Reihen des Verlags ‚Editio Musica Budapest‘ eine Studienpartitur in der Ausgabe von Gabor Darvas.
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