Vorliegend hier als Studienpartitur aus Reihen des Verlags ‚M. Belaieff‘ KAMARINSKAJA – Fantasie über zwei russische Volkslieder: Hochzeitslied und Tanzlied von Michail Iwanowitsch Glinka (1804-1857).
Dieses Orchesterstück aus dem Jahr 1848 ist als das letzte große Werk des Komponisten anzusehen und obwohl mit geradezu „leichter Hand“ geschrieben, gilt es als ein Schlüsselwerk russischer Musik.
Fünfteilig angelegt, dienen als thematisches Material zwei russische Volksmelodien: ein ‚Hochzeitslied‘ (d-Moll/F-Dur) und das Tanzlied ‚Kamarinskaya‘ (D-Dur). Während das zuerst genannte nach einer Einleitung mehrmals in verschiedenen klanglichen Facetten ausgestaltet präsentiert wird, findet das letztgenannte durch eine Vielzahl kleiner Variationen seine musikalische Ausarbeitung. Das ‚Hochzeitslied‘ tritt sodann noch einmal in Form einer „Reminiszenz“ als Mittelteil auf.
Glinka verarbeitet die beiden Weisen zu einem ungemein transparent instrumentierten Satz und schafft damit eine atmosphärisch äußerst wirksame, spontane und originelle Orchestermusik.
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