Michail Iwanowitschs CAPRICCIO BRILLANTE über die ‚Jota aragonese‘ – Spanische Ouvertüre Nr. 1 für Orchester entstand 1845 in Madrid, während des ausgedehnten Spanienaufenthaltes des Komponisten.
Glinka (1804-1857) gilt als Begründer einer „nationalen russischen Schule“.
Über Umwege findet er zur Musik, doch entscheidend für seine musikalische Prägung scheint die Berührung mit der russischen Volksmusik gewesen sein, die dann fortan als treibende Kraft für das kompositorische Schaffen zu sehen ist. Trotzdem genoss Glinka einen beträchtlichen Teil seiner Ausbildung in Berlin bei Siegfried Dehn, lernte sein Handwerk also auch unter dem Einfluss der westeuropäischen Kunstmusik.
Dem ‚Capriccio‘ liegt der spanische Nationatanz im 3/4-Takt, die ‚Jota aragonese‘, die übrigens auch Franz Liszt und Camille Saint-Saens zu Kompositionen inspiriert hat, zugrunde.
Glinka arbeitet das thematische Material zu einem Sonatensatz mit vorangestellter langsamer Einleitung aus.
Eine spanisches Klangkolorit nachahmende Instrumentation (u.a. Harfe und Streicher-Pizzicati, Einsatz von Kastagnetten) entfaltet eine entsprechende Spielatmosphäre.
Haben Sie Fragen? Wir antworten Ihnen gern via WhatsApp. Und das geht so:
Bitte berücksichtigen Sie auch unsere Datenschutzhinweise zur WhatsApp-Nutzung.
Ihre Meinung oder Fragen zum Artikel BEL 521CAPRICCIO BRILLANTE .
12.05.2026 'Choral, Groove und Gänsehaut'
28.04.2026 'BrassBrothers-Konzert in Detmold:'
24.04.2026 'Endlich wieder Lachen auf Sofa-TV!'