In der Ausgabe Helmut Lauterwassers, seines Zeichens Musikforscher und Mitarbeiter am Internationalen Quellenlexikon der Musik (RISM) in der Arbeitsgruppe an der Bayerischen Staatsbibliothek in München liegen hier 2 LIEDER für Männerchor (TTBB) a cappella von Johannes Brahms (1833-1897) vor, die erst 2010 zufällig entdeckt wurden und die nachweislich Werke des jungen Komponisten sind: ‚Goldene Brücken‘ (Andante con espressione, H-Dur) auf einen Text von Emanuel Geibel stammt spätestens aus dem Jahr 1853 und wurde wahrscheinlich (aber nicht gesichert) für die ‚Celler Liedertafel‘ geschrieben. ‚Postillons Morgenlied‘ (Es-Dur) auf einen Text Wilhelm Müllers stammt vermutlich aus einer Reihe von Chorkompositionen des vierzehnjährigen Brahms (1847), die dieser für den Männergesangverein Winsen/Luhe, den er zu dieser Zeit selbst dirigieren durfte, schrieb. Es handelt sich damit um die älteste überlieferte Brahms-Komposition überhaupt.
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