Mit 23 Variationswerken für Klavier solo und 2 für Klavier zu vier Händen stellt diese Gattung nach den Klaviersonaten die umfangreichste im Schaffen Ludwig van Beethovens dar.
Beethoven erweitert das „strophische Variationsprinzip des 18. Jahrhunderts“, indem er den „traditionelle[n] Typ der harmoniekonstanten Melodie-Variation (…) auf der Basis der Umbildung und Zerlegung des Themas und unter Einbeziehung polyphoner Satzformen (Kanon, Fuge) zur Fantasie- und Charaktervariation“ (P. Hollfelder) steigert, weiterentwickelt.
Damit schafft Beethoven innerhalb dieser Gattung aus künstlerisch-gestalterischer Sicht Voraussetzungen, an denen sich später Robert Schumann, Johannes Brahms oder aber Max Reger in ihren Variationswerken orientieren, darauf aufbauen.
Hier vorliegend der Band VARIATIONEN 2, der alle zwischen 1799 und 1823 diesbezüglichen 9 Werke enthält, angefangen von den ‚8 Variationen F-Dur über „Tändeln und Scherzen“ aus der Oper „Soliman II“ von F. X. Süssmayr WoO 76‘ (1799) über die ‚15 Variationen Es-Dur mit einer Fuge op. 35‘ (1802, „Eroica-Variationen“) bis hin zu den beeindruckenden, späten ‚33 Veränderungen C-Dur über einen Walzer von Anton Diabelli op. 130‘ (1819-23).
Zudem finden sich im Anhang eine „Zweitfassung“ des allerersten Werkes ‚9 Variationen c-Moll über einen Marsch von E. Chr. Dressler WoO 63‘ (1782), sowie die ‚8 Variationen B-Dur über das Lied „Ich hab ein kleines Hüttchen nur“ Kinsky-Halm Anhang 10‘, bei denen aber die Urheberschaft Beethovens stark angezweifelt wird.
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