Seine ‚17 Polish Songs‘ op. 74 für Singstimme und Klavier schrieb Frédéric Chopin in den Jahren 1829-1847. 6 Nummern daraus bearbeitete Franz Liszt 1857-60 für Klavier zu zwei Händen, darunter auch die Nr. 1 ‚Zyczenie‘ („Mädchens Wunsch“ – „The maiden’s wish“), die zu den 1829 komponierten Liedern zählt.
Liszt greift für seine Klavierbearbeitung das in der Tonart A-Dur stehende musikalische Material auf, und baut es, transponiert nach G-Dur, in einen kleinen Variationszyklus aus: Zunächst gibt es eine 26 Takte umfassende Einleitung (Allegro vivace), die die betreffenden Einleitungstakte der Vorlage Chopins (8 Takte) aufgreift, erweitert und variiert.
Dann folgt der Strophenteil (Un poco meno allegro), an den sich nochmals die einleitenden Takte (jetzt fast deckungsgleich mit den 8 Anfangstakten bei Chopin) quasi als „Nachspiel“ anschließen (Tempo I).
Es folgen jetzt ‚Variante I‘ (Un poco meno allegro), ‚Variante II‘ (--) und ‚Variante III‘ (Più animato) der in einen codaartigen Schlussabschnitt (Vivace) mündet, welcher seinerseits ausgehend von „sempre f“ in einen „ppp-Schluss“ geführt wird.
Liszt wendet in den Variationen verschiedene Techniken der Figurierung, Umspielung und Rhythmisierung des „thematischen Kernmaterials“ an, gestaltet die Vorlage mit Raffinement aus.
Vorliegend hier nun aus Reihen des Verlags ‚Publishing House Carl Fischer Music‘ THE MAIDEN'S WISH in der Bearbeitung für Klavier zu zwei Händen von Franz Liszt.
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