Im Jahr 1890 ist Claude Debussys SUITE BERGAMASQUE für Klavier entstanden, ist deshalb als „Jugendwerk“ zu werten, gelangte aber erst 1905 zur Erstveröffentlichung.
Infolge seines stark ausgeprägten Interesses für die französischen „Clavecinisten“ gestaltet Debussy diese Satzfolge auf Grundlage des barocken Formmodells der „Instrumental-Suite“, orientiert sich klanglich auch mittels kirchentonaler Wendungen und dergleichen harmonisch daran, verfeinert diese Klaviermusik bezogen auf die Harmonik aber dennoch mit durchaus neuen klanglichen Mitteln (siehe z.B. ‚Clair de lune‘!).
Die Suite hat vier Sätze: Prélude – Menuett – Clair de lune – Passepied.
Als berühmtestes Stück daraus dürfte wohl die Nr. 4 ‚Clair de lune‘ gelten, ein unvergleichlich schönes Stimmungsbild von ausgesprochen zart verdämmernder Klangfantasie, die im Wesentlichen durch die angewandte „Terzenmelodik“ in Verbindung mit „harmonischen Verschleierungen durch Akkordrückungen“ (G. Batel) erzeugt wird.
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