Der tragisch früh verstorbene Ludwig Schuncke (1810-1834), der mit Robert Schumann (1810-1856) die ‚Neue Zeitschrift für Musik‘ begründete und zudem dessen enger Freund war, gehörte zweifelsohne zu den fähigsten Komponisten der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Er schrieb zahlreiche Klavierwerke zu 2 und zu 4 Händen, Konzerte, Kammermusik und Lieder.
Die bei ‚Breitkopf & Härtel‘ erschienene, von Joachim Draheim herausgegebene SONATE G-MOLL OP 3 für Klavier zu 2 Händen entstand 1832. Das nach der Erstausgabe als ‚Grande Sonate‘ betitelte Werk ist Robert Schumann zugeeignet (Widmung: „à son ami Robert Schumann“) und in 4 Sätzen ausgestaltet.
Diese lauten im Einzelnen: 1. Allegro – 2. Scherzo. Molto Allegro (c-Moll) – 3. Andante sostenuto (G-Dur) – 4. Finale. Allegro.
Schunckes G-Moll-Sonate erweist sich als musikalisch fesselndes Klavierwerk, dessen handwerklich-künstlerische Ausgestaltung in jeder Beziehung überzeugt und staunen lässt.
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