Johann Christoph Friedrich Bach (1732-1795) wirkte als der zweitjüngste der komponierenden Bach-Söhne ab 1750 in Bückeburg als Konzert- und Kapellmeister an der Schaumburg-Lippeschen Hofkapelle in Diensten des Grafen Wilhelm. Man bezeichnet Johann Christoph Friedrich aus diesem Grund auch als den „Bückeburger Bach“.
Im Hinblick auf seine kompositorische Leistung und sein Nachwirken wird ihm, insbesondere auch gegenüber seinen Brüdern, eine eher untergeordnete Rolle beigemessen, zudem ist die „Quellenlage“ vieler seiner Werke bis heute noch nicht vollständig aufgeklärt.
Vorliegend hier nun ein sehr reizender Band LEICHTE KLAVIERSTUECKE aus den „Musikalischen Nebenstunden“, die Herausgeber Alfred Kreutz zusammengestellt hat.
Sie entstammen einer vom Komponisten 1787/88 veröffentlichten Sammlung unter dem besagten Titel, mit der Zielvorgabe „dem Geübteren sowohl als dem Anfänger etwas zur Unterhaltung zu geben“.
Die „Musikalischen Nebenstunden“ beschränkten sich nicht nur auf Klavierstücke, sondern beinhaltet waren auch Kammermusikwerke, Kantaten im Klavierauszug und einige Lieder.
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