Die 4 IMPROMPTUS OP 142 D 935 für Klavier von Franz Schubert sind im Jahr 1827 entstanden. Sie bilden zusammen mit den 4 Impromptus op. 90 D 899 bezogen auf die Gattung „lyrisches Klavierstück“ einen Glanzpunkt frühromantischen Klaviermusikschaffens.
Von zentraler Bedeutung im Schaffen des Komponisten ist der „liedhafte Einfall“ – er ist schöpferischer Ausgangspunkt, Melodik und Harmonik werden in enge Wechselwirkung zueinander gestellt, und bildet das Melodische jenes pulsierende Zentrum einer "romantisch inspirierten" lyrisch-poetischen Aussage, so kommt dem Harmonischen in erster Linie die Rolle des facettenreich farbgebenden Elementes zu.
Zudem wurde bezogen auf Opus 142 bereits von Robert Schumann ein „zyklischer“ Aufbau wie bei einer „Fantasiesonate“ vermutet: „Doch glaub' ich kaum, daß Schubert diese Sätze wirklich 'Impromptus' überschrieben; der erste ist so offenbar der erste Satz einer Sonate, so vollkommen ausgeführt und abgeschlossen, daß gar kein Zweifel aufkommen kann. Das zweite Impromptu halte ich für den zweiten Satz derselben Sonate...man könnte vielleicht das vierte Impromptu als Finale betrachten...“ (Neue Zeitschrift für Musik, 1838 -- hier zitiert aus dem 'Musikführer Franz Schubert [W. Dürr, A. Feil]).
Musikalische Edelsteine von unschätzbarem Wert sind die ‚Impromptus‘ in jedem Fall, formal abgeschlossen und von betont individuellem Charakter.
Haben Sie Fragen? Wir antworten Ihnen gern via WhatsApp. Und das geht so:
Bitte berücksichtigen Sie auch unsere Datenschutzhinweise zur WhatsApp-Nutzung.
Ihre Meinung oder Fragen zum Artikel ALF 546IMPROMPTUS OP 142 D 935 .
12.05.2026 'Choral, Groove und Gänsehaut'
28.04.2026 'BrassBrothers-Konzert in Detmold:'
24.04.2026 'Endlich wieder Lachen auf Sofa-TV!'