Niemann Walter: IM KINDERLAND OP 46
„Mein Leben fürs Klavier“ – so lautet der Titel der Autobiographie des Komponisten, Pianisten, Musikschriftstellers und -kritikers Walter Niemann (1876-1953). In seinem Leben hat Niemann annähernd 190 Werke mit Opuszahlen vorgelegt, von denen fast sämtliche dem Klavier gewidmet sind (ca. 1.000 Klavierstücke). Niemanns Klaviermusik wurde zeitlebens sehr geschätzt. So galt er lange Zeit als einer der führenden Vertreter des Lyrischen Klavier- oder programmatischen Charakterstücks. Immer wieder griff Niemann auf biographische oder exotische Themen zurück, um seine Werke inhaltlich anzureichern. Bis heute hat dieser klavieristische Impressionismus, wie Zeitgenossen Niemanns Kompositionsstil mitunter genannt haben, nicht an Attraktivität eingebüßt. Die vorliegende Sammlung „Im Kinderland“ op. 46 (1927) zeugt eindrücklich von Niemanns kompositorischem Können, das in diesem Fall thematisch stark von Schumanns „Kinderszenen“ und Debussys „Children’s Corner“ inspiriert ist. Die Stücke richten sich nicht nur an fortgeschrittene Spieler, sondern ermöglichen auch dem Anfänger, in Niemanns Welt des Klaviers einzutauchen.
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