Johann Sebastian Bachs GOLDBERG VARIATIONEN BWV 988 (Aria mit 30 Veränderungen) gelten bis heute als Meilenstein der Musikgeschichte.
1741/42 wurde dieser Zyklus als Teil IV der ‚Clavier-Übung‘ erstveröffentlicht, seine Entstehungsgeschichte indes, die aus Forkels Bach-Biographie überliefert ist, wirkt etwas kurios: Der unter Schlaflosigkeit leidende Graf Hermann Carl von Kayserling bestellte bei Bach einige Klavierstücke „sanften und etwas munteren Charakters“, die Johann Theophilus Goldberg, Cembalist des Grafen, diesem als Zeitvertreib und vor allem zwecks Linderung seiner Beschwerden vorspielen sollte.
Vorliegend hier Rudolf Steglichs bei ‚Henle‘ erschienene Urtextausgabe (broschiert, hier: ohne Fingersatz!), die 1975 aufgrund eines „in Straßburg gefundenes Exemplar(s) der Originalausgabe der Goldberg-Variationen mit handschriftlichen Korrekturen und Ergänzungen von Bachs Hand als neue, wichtige Quelle“ (zitiert aus dem Vorwort zur Ausgabe) nochmals durchgesehen / revidiert wurde.
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