Die im Jahr 1903 entstandenen ESTAMPES eröffnen gewissermaßen die mittlere Schaffensperiode innerhalb des Klavierwerks von Claude Debussy.
Es handelt sich um drei bemerkenswerte Klavierstücke mit sehr poetischen Titeln:
I. Pagodes – II. Soirée dans Grenade – III. Jardins sous pluie.
Es handelt sich um eine Klaviermusik von bekennend bildhaftem Ausdruck, die in stilistischer Hinsicht schon sehr deutliche Züge der ausgereiften Klangsprache des Komponisten preisgibt.
‚Pagodes‘ beispielsweise verarbeitet musikalisch Debussys aus der „Gamelanmusik“ gewonnenen Eindrücke, hat als klangliches Ordnungsprinzip die Pentatonik zur Grundlage.
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