Niemann Walter: EINE KLEINE WEIHNACHTSMUSIK OP 105
„Mein Leben fürs Klavier“ – so lautet der Titel der Autobiographie des Komponisten, Pianisten, Musikschriftstellers und -kritikers Walter Niemann (1876-1953). In seinem Leben hat Niemann annähernd 190 Werke mit Opuszahlen vorgelegt, von denen fast sämtliche dem Klavier gewidmet sind (ca. 1.000 Klavierstücke). Niemanns Klaviermusik wurde zeitlebens sehr geschätzt. So galt er lange Zeit als einer der führenden Vertreter des Lyrischen Klavier- bzw. programmatischen Charakterstücks. Immer wieder griff Niemann auf biographische, musikgeschichtliche oder exotische Themen zurück, um seine Werke inhaltlich-stilistisch anzureichern. Bis heute hat dieser klavieristische Impressionismus, wie Zeitgenossen Niemanns Kompositionsstil mitunter genannt haben, nicht an Attraktivität eingebüßt. Die Sammlung der „Kleinen Weihnachtsmusik“ op. 105, bestehend aus 6 Stücken, entstand 1925 und repräsentiert idealtypisch Niemanns kompositorische Intentionen vornehmlich der späteren Schaffensphase. Hier kommen programmatische und biographische Aspekte Niemanns unmittelbar zusammen, wie er sie anschaulich in seiner Biographie beschreibt. Die Plastizität der Klangsprache mag heute vielleicht etwas antiquiert anmuten. Dennoch sprechen die Stücke unmittelbar zum Hörer/Spieler und laden zum inneren Nachvollzug und Imaginieren am Klavier ein. Niemann achtete stets auf eine Spielbarkeit seiner Stücke, weshalb sich die Sammlung auch an weniger erfahrene Pianisten richtet.
Zum Inhalt der Sammlung:
Die heilige Nacht (C major)
Unter dem Tannenbaum (Kleine Variationen über das deutsche Weihnachtslied "O Tannenbaum) (F major)
Auf dem Christmarkt (G major)
Die Christmette (F major)
Knecht Ruprecht (D minor)
Die Weihnachtsglocken (C major)
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