Es ist wohl mit als das bekannteste und meist bearbeitete Klavierstück von Claude Debussy zu sehen: CLAIR DE LUNE (SUITE BERGAMASQUE).
Es handelt sich hierbei um ein Stimmungsbild in dreiteiliger Liedform (A-B-A‘) mit anschließender Coda, die Haupttonart ist Des-Dur, die Vortragsbezeichnung lautet „Andante très expressif“. Bereits der etwas schwebende Beginn mit seiner ausgeprägten Terzenmelodik in sanft wiegendem Rhythmus setzt bereits starke atmosphärische Akzente. Bewusst eingesetzte harmonische Verschleierungen und Akkordrückungen, sowie wechselnde Harmonisierungen des Themas geben dem Satz eine unglaubliche Farbintensität.
Der Titel geht wahrscheinlich auf ein gleichnamiges Gedicht von Paul Verlaine (1844-1896) aus dessen ‚Fetes galantes‘ zurück.
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