„1. Ungarisch – 2. Deutscher Walzer – 3. Humoreske – 4. Frühlingsgesang – 5. Ständchen – 6. Jagdstückchen“ – so lauten die Titel der Charakter- und Stimmungsbilder für Klavier aus Theodor Kirchners Sammlung AUS MEINEM SKIZZENBUCHE OP 29, die im Jahr 1877 zur Erstveröffentlichung gelangte, und hier in einer Ausgabe von Harry Joelson vorliegt.
Die kompositorische Bedeutung Kirchners liegt eindeutig in der Klaviermusik, etwa 1000 Einzelstücke sind überliefert, viele davon zu Zyklen oder Sammlungen zusammengefasst.
Als Klaviermusik eindeutig Schumannscher Prägung können die Stücke op. 29 verstanden werden, wenngleich ihnen der Komponist in seiner ganz individuell gefärbten Klangsprache eine ganz besondere Würze verleiht. Der Klaviersatz Kirchners ist von bestechend feiner Strukturierung, ausgewiesener Plastizität, und gibt die schöpferischen Fähigkeiten eines bis heute zu Unrecht vergessenen romantischen Klavierkomponisten preis.
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