Vorliegend hier 9 KLAVIERSTUECKE OP 75 von Theodor Kirchner (1823-1903) in der Ausgabe Harry Joelsons.
Als Komponist war Kirchner nach seinem Tod schnell vergessen, bis weit ins 20. Jahrhundert hinein seine Musik stark unterschätzt. Inzwischen aber erfahren seine zahlreichen Werke, die zum größten Teil dem Klavier gewidmet sind eine regelrechte Wiederbelebung, finden bei Verlagen wie Interpreten wieder verstärktes Interesse.
Sein Klavierstil durchmisst die Klangsprache von Schumann bis Brahms, zu Lebzeiten galt der Pianist Theodor Kirchner zudem als „kongenialer Interpret“ der Werke dieser beiden großen Zeitgenossen, in seinen zahlreichen Klavierstücken klingen Brahms und Schumann nach, ohne aber rein epigonal zu wirken.
Auch in den Klavierstücken op. 75, die übrigens Carl Reinecke zugeeignet sind, beeindruckt die handwerkliche Qualität, mit denen diese Charakterbilder ausgestaltet sind: ein harmonisch farbiger sowie rhythmisch-melodisch sehr abwechslungsreich strukturierter Klaviersatz verleihen diesen Stücken einen ganz besonderen Reiz.
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