Franzpeter Goebels ist namhafter Herausgeber des vorliegenden Heftes 3 SONATEN OP 5/2-4 für Klavier von Johann Christian Bach (1735-1782).
1766 mit drei weiteren Werken unter dem Titel „Six Sonates pour le Clavecin ou le Piano-Forte op. 5“ erschienen, stellen sie in ihrer formalen Ausgestaltung insbesondere der Kopfsätze mit „zwei kontrastierenden Themen und einer vollwertigen Reprise“ (Peter Hollfelder) mustergültige Beispiele bezogen auf die „klassischen Instrumentalformen“ dar, weisen damit „bereits deutliche Merkmale des entwickelten klassischen Typus“ auf.
Bach selbst spielte diese Werke zwecks ausdifferenzierter klanglicher Möglichkeiten auf einem Hammerflügel, der junge Mozart, der ihn in London traf, wurde bezogen auf die eigene stilistische Entwicklung maßgeblich von Bach beeinflusst. Seine Klavierkonzerte KV 107 berufen sich auf Opus 5, stellen Bearbeitungen der Sonaten Nr. 2 in D-Dur, Nr. 3 in G-Dur und Nr. 4 in Es-Dur dar.
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