Carl Reinecke (1824-1910), bedeutender Komponist, Pianist, Dirigent und Pädagoge, hat sich im besonderen Maße auch für klavierpädagogische Belange eingesetzt, sich auf diesem Gebiet neben dem Verfassen instruktiver Spielliteratur auch um die Herausgabe pädagogischer Werke anderer Komponisten, so zum Beispiel Johann Sebastian Bach, bemüht.
Aus Reihen des Verlags ‚Schirmer‘ (zugehörig zu ‚Hal Leonard‘) liegt hier nun der Band 12 KLEINE PRAELUDIEN für Klavier in der Einrichtung Reineckes.
Genau genommen handelt es sich bei den Stücken um eine Auswahl aus folgenden drei Sammlungen Bachs, die dieser eigens zu Übe- und Unterrichtszwecken komponiert bzw. aus zeitgenössischer Literatur zusammengestellt hat: ‚9 kleine Präludien aus dem Klavierbüchlein für Wilhelm Friedemann Bach BWV 924-932‘, ‚6 kleine Präludien für Anfänger BWV 933-938‘ und ‚5 kleine Präludien BWV 939-943‘.
Außerdem wurde mit dem ‚Präludium c-Moll BWV 999‘ ein Satz aufgenommen, der original für Laute geschrieben ist, in der heute bekannten Form aber als Abschrift aus der Sammlung Johann Peter Kellners (1705-1772) überliefert ist.
Für seinen Bach-Band wählte Reinecke im Einzelnen folgende Präludien aus: D-Dur BWV 925, F-Dur BWV 927, F-Dur BWV 928, g-Moll BWV 930, dann alle Stücke BWV 933-938 sowie e-Moll BWV 941.
Spielanweisungen, insbesondere was die Ornamentik anbetrifft, aber auch Angaben zur Artikulation und Phrasierung, sowie Fingersätze sind gegeben.
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