Der deutschböhmische Komponist und Pianist Erwin Schulhoff (1894-1942) schrieb die 10 KLAVIERSTUECKE OP 30 im Jahr 1919. Sie fallen damit in eine ungemein schöpferische Periode, in der sich der Komponist mit verschiedenen Stilrichtungen auseinandersetzte, seine eigene Identität suchte. Die Einbindung des Jazz in Formen der sogenannten ‚ernsten Musik‘ ist ein wesentliches Merkmal im Schaffen Schulhoffs. Dennoch interessierte er sich auch sehr stark für Atonalität. Das op. 30 ist nach dem Vorbild der ‚Zweiten Wiener Schule‘ entstanden. Es handelt sich um knapp geformte Stücke, Miniaturen, deren Charakter jeweils durch einen gegebenen Titel zugewiesen ist. Schulhoff verzichtet hier bewusst auf dynamische Angaben – diese erschließen sich aber aus der Faktur (Titel, Rhythmus und Tempo) der Sätze.
Im Einzelnen sind das: I Sehr einfach und ruhig – II Mit Brutalität – III Einfach – IV Schnell – V Fließend – VI Brutal – VII Sehr fließend – VIII Ruhige Bewegung – IX Mit Aufschwung – X Ruhig verklärt.
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