Die PIECES SYMPHONIQUES OP 14 des norwegischen Komponisten Edvard Grieg (1843-1907) stellen eine Original-Komposition für die Gattung "Klavier zu vier Händen" dar, obgleich Grieg konzeptionell ursprünglich eine Sinfonie in c-moll vorschwebte. Weil er aber scheinbar sehr unzufrieden mit dem Ergebnis gewesen ist (Notiz auf der Orchester-Partitur: "Nicht aufzuführen!"), arbeitete er zwei Sätze daraus schlichtweg für Klavier zu vier Händen um: Überliefert sind somit ein langsamer Satz (Adagio cantabile) in As-Dur, sowie ein Scherzo (Allegro energico) in c-moll.
Das Adagio mit seinem schwelgerischen, zuweilen elegischen Charakter spiegelt den typischen "Griegschen Kompositionsstil" genauso wider, wie das energisch-feurige stetig intensiv pulsierende Scherzo.
Diese beiden Stücke kennen zu lernen lohnt sich auf jeden Fall.
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