Debussy Claude: HOMMAGE A HAYDN
Claude Debussy hat insgesamt zwei Hommage-Kompositionen vorgelegt – die erste galt seinem verehrten Landsmann J.-Ph. Rameau („Images“, Heft 1), die zweite bezieht sich auf Joseph Haydn. Zum 100. Todestag Haydns im Jahre 1909 beauftragte eine Musikzeitschrift mehrere Komponisten mit einem entsprechenden Huldigungswerk. Debussy folgte dem Auftrag und erarbeitete einen langsamen, motivisch variierten Walzer auf die Motivnoten h – a – d – d – g. Dabei verband Debussy (u. a.) so charakterlich unterschiedliche Genres wie einen Marsch und ein Scherzo miteinander – damit bezog sich Debussy sicherlich auch auf den musikalischen Humoristen Haydn.
Angefertigt wurde das vorliegende Arrangement für zwei Klaviere von dem Debussy-Zeitgenossen Jacques Charlot. Hierbei handelt es sich um eine überaus gekonnte, weil stilistisch authentische Bearbeitung, die die Klangsprache Debussys wunderbar vermittelt.
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