Chatschaturjan Aram: TOCCATA
Die im Jahre 1932 entstandene „Toccata“ für Klavier bildet sicherlich eines der bekanntesten Werke Aram Chatschaturjans. Die Entstehung fällt noch in die Studienzeit bei Nikolai Mjaskowski und zeigt die Auseinandersetzung Chatschaturjans mit dem Toccata-Genre, wie es Komponisten wie Bartók, Debussy oder Ravel bedient haben. Das Werk weist eine klassisch dreiteilige A-B-A’-Form auf – die Rahmenteile bestechen durch virtuos-perkussive Jagdrhythmen. Der zunächst affektiv-lyrische Mittelteil (Andante espressivo) steigert sich allmählich zu einer großen, pathetischen Geste mit vollgriffiger Akkordik. Der Schlussteil rekurriert wiederum auf die Rhythmik des Anfangs, findet dann aber mittels kaskadenartiger Läufe und einer kurzen motivischen Reminiszenz in den Schlusstakten nochmals zu einer effektvollen Schließung. Das alles erklärt die bis heute anhaltende Begeisterung für die Toccata, die sich noch immer in vielen Repertoires versierter Pianisten findet. Kein Wunder, dass das Werk zu einer Vielzahl von Bearbeitungen angeregt hat, wie hier für Akkordeon.
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