Frédéric Chopins RONDO OP 73 für zwei Klaviere zu vier Händen entstand im Jahr 1828, also in der „Warschauer Zeit“, seiner inhaltlichen und formalen Aussage zufolge ist es dem „brillanten Stil“ eines J. N. Hummel oder Fr. Kalkbrenner verpflichtet.
In klanglicher Hinsicht zeigt sich hier ein Stück Klaviermusik, bei dem durch sehr abwechslungsreich eingesetzte harmonische Wendungen (viele Modulationen!) ein farblich sehr facettenreiches Bild entsteht, der Satz zudem von reicher Ornamentik durchzogen ist, welche der glanzvoll-brillanten Atmosphäre des Stückes zusätzlichen Ausdruck verleiht.
Das C-Dur-Rondo weist zudem die Besonderheit auf, dass es in zwei Fassungen existiert: Chopin verfasste es zunächst für Klavier solo, arbeitete es aber im gleichen Jahr noch in eine Fassung für zwei Klaviere zu vier Händen um, welche bis heute zudem als die bekanntere gilt.
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