Isidor Philipp hat Robert Schumanns 6 KANONISCHE ETUEDEN OP 56 für Orgel oder Pedalflügel in der von Claude Debussy eingerichteten Fassung für 2 Klaviere zu 4 Händen herausgegeben.
Entstanden ist dieses außergewöhnliche Werk 1845. Schumann besaß zu dieser Zeit einen sogenannten Pedalflügel (oder Pedalklavier), um das Orgelspiel erlernen zu können.
Es handelt sich genau genommen dabei um ein Tasteninstrument, welches um eine orgelspezifische „Pedalklaviatur“ (Fußpedale) erweitert ist und dadurch ein größeres Klangspektrum zu erbringen im Stande ist.
Debussy nahm sich des Schumannschen Klangbildes an und transformierte es unter anderem durch Stimmenverdopplungen bzw. -reduktionen und unter voller klanglicher Ausnutzung der beiden Klavierinstrumente in eine gewissermaßen „künstlerisch aufgewertete Form“ konzertanter Ausmaße.
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