Pressestimmen

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Löhnen nach Lust und Laune?
(Ausgabe 02/05.01.04 Der Spiegel, von Chris Löwer)
Werbegag oder Modell mit Zukunft - findige Unternehmer machen aus der Geiz-ist-geil-Not eine Tugend und überlassen die Preisgestaltung ihren Kunden.

... Nils Busch-Petersen, Hauptgeschäftsführer des Berliner Einzelhandel-Gesamtverbandes, findet Ñgrundsätzlich alles gut, was Alternativen zu dem einfachen und aggressiven ÑGeiz ist geilì anbietet. Je origineller, desto besserì.

Erste ñ wenn auch noch zaghafte ñ Ansätze zum Löhnen nach Lust und Laune zeigen sich auch im Handel. In Wolfgang Meyer-Johannings Detmolder ÑHaus der Musikì gestalten Kunden den Preis selbst ñ wenn auch nach festgelegten Regeln.

Wer ein Instrument Ñbilligì kaufen will, ordert es via Internet, verzichtet auf jeglichen Service und bekommt bis zu 30% Rabatt. Wer es Ñpreiswertì erwirbt, kauft per Internet, Fax oder Telefon, erhält einige Serviceleistungen und kann bis 25 Prozent rausschlagen. Wer es Ñgünstigì möchte, nach Detmold in das Musikhaus fährt und dort vollen Service sucht, der kann noch bis zu 20 Prozent unter Listenpreis einkaufen. Überwiegend entscheiden sich die Kunden für den Mittelweg. ... (Chris Löwer)