Pressestimmen

Wolfgang Meyer-Johanning - Haus der Musik, Detmold

Mittwochmorgen in der historischen Altstadt von Detmold. Umgeben von Cafés und schönen, inhabergeführten Geschäften (um die Ecke ist die Goldschmiede Friemel) liegt das Haus der Musik von Wolfgang Meyer-Johanning.

Wie immer ist Wolfgang voller Energie, erzählt vom Umbau des Geschäfts und seiner musikalischen Vergangenheit und Gegenwart. Ihm sei die Neustrukturierung wichtig gewesen. Die Instrumente sind unten, da wird schon mal probiert oder getestet, was naturgemäß mit Geräuschen verbunden ist. Oben sind die Noten, für deren Auswahl der Kunde gerne etwas Ruhe braucht. Eine perfekte Lösung. Aber auch die neuen Medien und ihre Vertriebswege spielen eine Rolle. .

Wolfgang, wie würdest du deinen Beruf nennen?

Offiziell heißt mein Beruf Musikalienhändlerì. Ich würde mich aber eher als Problemlöser, Unterstützer und Helfer in Sachen Musik bezeichnen.

Das Haus der Musikì in Detmold ist mittlerweile eine feste Größe im Stadtbild. Wie siehst du euch hier positioniert?

Detmold ist einfach eine wunderbare Stadt und der optimale Standort für das Haus der Musik. Durch die Hochschule für Musik, das Landestheater, viele Musikschulen im Umkreis und natürlich weiteren Institutionen, gibt es im Vergleich zur Einwohnerzahl fast schon ein musikalisches Übergewicht (im Positiven gedacht). Es gibt so viele Möglichkeiten von hier aus zu agieren. Übrigens: Ich habe nicht das Gefühl, dass ich das Haus der Musik großì gemacht habe. Das haben eigentlich unsere Kunden zu einer festen Größe gemacht. Wir kümmern und sorgen uns nur um unsere Kunden. Der Rest geschieht von selbst.

Ihr habt im Frühjahr hier einiges umgestaltet. Es wirkt jetzt klarer strukturiert. War das euer Ziel?

Yep, das sagt eigentlich schon alles. Weniger ist Mehr! Klare Strukturen und weiter spezialisieren.

Die Gestaltung der Schaufenster und auch der Fassade während des Umbaus ist sehr ungewöhnlich. Welche Rolle spielt diese Außendarstellung?

Jetzt kommt schon wieder so ein abgedroscher Satz wie: Das Schaufenster ist die Visitenkarte eines Geschäftsì. Das wissen und sagen eigentlich alle Geschäftsleute, aber fast keiner machts! Wir gehören zu denen, die das Schaufenster nicht nur als Visitenkarte sehen, sonder meist noch wichtiger als: Postkarte, Plakat, Riesenbanner, Stoppschild, Hingucker oder lebende Einladungskarte. Das macht Riesenspaß!

Welche Rolle spielen Neue Medien, Social Networks, Onlinehandel in eurer täglichen Arbeit?

Huch, da muss ich schlucken, wenn mir bewußt wird, dass der Online-Handel mittlerweile fast 50% des Gesamtumsatzes und ca. 70% des Notenumsatzes ausmacht. Wir sind selbstverständlich bei den Social Networks sehr aktiv, beobachten und probieren viel, sind wandelbereit und flexibel. Denn eins ist sicher: Heutzutage geht alles viel viel schneller. Und da sollen uns natürlich nicht die Luft und Ideen ausgehen. Ich bin mir aber auch sicher, dass hinter unserem Erfolg im Online-Bereich die Menschen und das Persönliche stehen. Märkte sind Gespräche und nicht Computerdatenbanken! Das ist die große Herausforderung, beides zusammen zu bringen.

Das komplette Interview finden Sie unter

www.bl338.de/index.php/wolfgang-meyer-johanning-haus-der-musik.html

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